Mehrwerthof

Werkstatt Basteln

Die BürgerInnen nutzen in der „Werkstatt Basteln“ Materialien, Werkzeuge und kollektives Know-How, um mitgebrachte Objekte oder Objekte vom Mehrwerthof zu reparieren oder um- bzw. neuzugestalten.

Hier werden Wertstoffe und Objekte also repariert und aufbereitet. So kommt es im Kreislauf insbesondere zu einer Aufarbeitung in deren Lebenszyklus. Eine erneuten Entwicklung und Herstellung der Materialien zu einem neuen, nutzbaren Produkt findet statt. Dies übernehmen vor allem die KonsumentInnen in Form der BürgerInnen selbst und werden so zu „Prosumenten“.

Umsetzung

In Form einer offenen Werkstatt erhalten die BürgerInnen Zugang sowohl zu Werkzeugen und Material als auch zu Beratung und Unterstützung durch die Mitarbeitenden am Mehrwerthof. Die Dokumentation der Abläufe ist hier wichtig. Prozesse werden mit Methoden der Open Innovation gestaltet. Zudem sind diverse Workshop-Formate und Kooperationen möglich. Für die verschiedenen Leistungen kommen Bezahlung, Spenden, Tausch etc. in Frage. Auch ein kostenloses Angebot durch starke Förderpartner ist denkbar.

Akteure

Indirekter Einfluss:

  • Gemeinde → Organisation, Etablierung, Legitimation, Imageförderung/„Leuchtturm“
  • Förderer → Gelder, Materialien, Wissen
  • Kooperationspartner (Schulen, Jugendtreffs, FabLabs, Baumärkte…) → Teilnehmer, Werbung, Spenden, Material, Wissensaustausch
  • Presse → Multiplikator, Image, Feedback, Legitimation

Direkter Einfluss vor Ort:

  • Organisatoren → Prozessplanung, Netzwerk, Wissen, Ressourcen, Kommunikation
  • Mitarbeitende/Langzeitarbeitslose → Hilfestellung, Beratung, Organisation, Funktion
  • BürgerInnen → Teilnehmer, Legitimation, Wissensaustausch

Durch die Begegnung vor Ort wird die „Werkstatt“ Basteln zu einem sozialen Treffpunkt von Menschen mit unterschiedlichen Lebensstilen und ein Ort der Partizipation, Kooperation und Kreativität. Chancen für alle Akteure bestehen. So können z.B. Mitarbeitende Qualifikationen und die Gemeinde ein Image als attraktiver Wohnort erhalten.

Referenzprojekte / Best Practice

Prototypen

Die beiden Werstätten können sich direkt nebeneinander befinden und lediglich durch eine Werkbank erfolgt eine Raumtrennung. Allerdings ist der Zugang in die „Werkstatt Bauen“ nur den Mitarbeitenden Fachleuten erlaubt. So kann die Begegnung zwischen BürgerInnen und Mitarbeitenden durch Nähe gefördert werden.

werkstatt_bauen_und_basteln.pdf

Beispiele upgecycelter bzw. reparierter Objekte (die Materialien / Objekte wurden auf Wertstoffhöfen in München abgegeben und von uns aufgewertet):

Weitere mögliche Prototypen:

  • Innenraumgestaltung der Werkstatt
  • Bau-Anleitungen mit Bausätzen für Reparaturen und Upcycling (Toolkits)
  • Partizipative Work-Shop-Konzept in Planungsphase und Ausgestaltung (Open Innovation Methoden)
  • Kompetenzprofil der Mitarbeitenden

Weiter zur Werkstatt Bauen