Mehrwerthof

Verkauf & Vertrieb

Der Verkauf am Mehrwerthof stellt die letzte Stufe vor der Wiedereingliederung der gesammelten, reparierten und aufgewerteten Objekte, die in der Werkstatt, beim Sortieren auf dem Mehrwerthof und bei den Workshops entstehen, in die Nutzung dar. Er unterteilt sich in den online und offline Verkauf und wird zu einem der finanziellen Standbeine des Mehrwerthofes.

Umsetzung

Auf der Website sollen Artikel eingestellt und zum Verkauf angeboten werden. Dort sind auch alle wichtigen Informationen zu den angebotenen Gegenständen auffindbar. Ebenfalls werden geläufige Verkaufsportale wie Ebay-Kleinanzeigen genutzt. Darüber hinaus soll es eine Mehrwerthof-App geben, in welcher ebenso wie auf der Website alle Verkaufsgegenstände mit Informationen ausgestellt und zum Kauf angeboten werden.

Zusätzlich zum digitalen Shop ist ein Verkaufsraum direkt beim Mehrwerthof angedacht. In diesem Raum werden alle Produkte ausgestellt. Den Verkauf und Versand können Zielgruppen-Beschäftigte durchführen. Da der Verkaufsraum vor Ort nur begrenzte räumliche Möglichkeiten bietet, soll dort ein Tablet angebracht sein, auf dem die Mehrwerthof-App installiert ist. Mit deren Hilfe können Kunden alle verfügbaren Produkte ansehen, bei Interesse werden die entsprechenden Stücke aus dem Lager geholt.

Damit dennoch ein Ort der Begegnung entsteht, ist ein komfortabler Raum zum Verweilen einzuplanen. Die MitarbeiterInnen müssen entsprechend im Kundenkontakt geschult werden, Eine ansprechende, digitale Dokumentation der Verkaufsobjekte ist dabei nötig. Zudem liegt der Fokus auf einem B2C-Vertrieb mit sozialer Vision. Daher ist ein zusätzliches Serviceangebot, z.B. für das Sammeln bestimmter Objekte, und das Anbieten von besonderen Verkaufsformen, z.B. Versteigerungen, möglich.

Für die Umsetzung wird neben einem großen, ansprechenden Verkaufsraum mit Kassensystem und dem Lager auch ein Büro für die Onlineabwicklung benötigt.

Diese Möglichkeiten des Wiederverkaufs bringen eine große Chance mit sich: eine zusätzliche Einkommensquelle für den Mehrwerthof, welche neue Maschinen, Workshops und Events finanziert.

Akteure

  • Organisatoren → Prozessplanung, Wissen, Netzwerk, Ressourcen, Kommunikation
  • Mitarbeitende/Langzeitarbeitslose → Verkauf, Dokumentation, Beratung, Organisation, Funktion
  • BürgerInnen → Nutzung, Motivation, Legitimation

Referenzprojekte / Best Practice

Prototypen

Weitere mögliche Prototypen:

  • Raumplanung für den Verkaufsraum
  • Schulungskonzepte und Anleitungen
  • Digitale Möglichkeiten zur Dokumentation der Verkaufsobjekte (App)
  • Konzepte zur Preisbestimmung der Verkaufsobjekte

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